Bewegung & Natur

Ausflugstipps im Überblick:

Wanderschuhe schnüren und schon geht’s los!

Wandern ist ein wahrer Gesundbrunnen und erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Jung und Alt. Die Orte und Städte entlang der Lahn-Eifel-Bahn sind mit ihrer Vielzahl an Wanderwegen ein wahres Eldorado für alle Naturliebhaber. Unsere kleine Vorauswahl macht Lust auf mehr!

Lahnwanderweg: Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Auf dem rund 290 Kilometer langen Lahnwanderweg können Wanderer von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein bei Lahnstein die Schönheit des Lahntals erkunden. Er führt auf 19 Etappen über bewaldete Höhen, durch Flusslandschaften, Weinregionen, landwirtschaftlich geprägtes Land und Städte mit prächtigen Schlössern, trutzigen Burgen und beschaulichen Altstadt-Ensembles. Auch die Bahnanbindung am Lahnwanderweg ist hervorragend: einfach anreisen, aussteigen, in den Lahnwanderweg einsteigen und bis zum nächsten Etappenort mit Bahnanschluss wandern.

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Von Balduinstein nach Obernhof auf dem Lahnwanderweg

Die 18,8 Kilometer lange Etappe führt Sie von Balduinstein (Startpunkt im Zentrum) nach Obernhof (Zielpunkt Lahnbrücke). Auf der als schwer eingestuften Etappe sind einige steile Anstiege und teilweise seilgesicherte Kletterpartien zu bewältigen - in einer einfachen Variante können Sie diesen überaus sportlichen Abschnitt aber auch umgehen. Auf der landschaftlich reizvollen Tour erwarten Sie unter anderem grandiose Aussichtspunkte, die Felsformation Wolfslei und der Goethepunkt. In Obernhof angekommen lockt die Einkehr in eine der lauschigen Weinstuben.

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Nette-Rundweg: familienfreundliche Entdeckertour am Fluss

Auf dem Nette-Rundweg unternehmen Sie eine Expedition in das verträumte Tal der als "Flusslandschaft der Jahre 2008 und 2009" ausgezeichneten Nette. Zum Rundweg gelangen Sie über mehrere Einstiegspunkte, so z. B. vom Dorfplatz Miesenheim unweit des Bahnhofs oder von den Andernacher Sportstätten aus. Wenn Sie dem Schild mit dem blauen N auf weißem Hintergrund rund acht Kilometer folgen, sind Ihnen eindrucksvolle Naturerlebnisse wie etwa der sog. Nette-Wasserfall gewiss. Mit etwas Glück sehen Sie vielleicht einen Eisvogel, sogar Atlantische Lachse wurden im Spätherbst schon gesichtet.

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Eifel-Camino: Die Jakobsmuschel zeigt den Weg.

Auf dem Eifel-Camino wandern Sie auf den Spuren der Jakobspilger. Diese Pilgerroute, markiert mit der gelben Muschel auf blauem Grund, führt von Andernach in Richtung Trier und mündet bei Klausen in den Mosel-Camino. Mit der Lahn-Eifel-Bahn haben Sie Zugang zu den Etappen Andernach-Namedy - Kruft (ca. 19 km), Kruft - Mayen (ca. 14,7 km) und Mayen - Kaisersesch (ca. 19,3 km). Neben vielen Sehenswürdigkeiten halten die Orte am Camino auch spezielle Pilgerstempel für Ihren Pilgerausweis bereit.

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Monrealer Ritterschlag: Eifel-Traumpfad zum (Aus-)Schwärmen

Deutschlands schönster Wanderweg 2011 führt Sie vom Bahnhof Monreal zurück zum Ausgangspunkt. Im romantischen Fachwerkort fühlen Sie sich ins Mittelalter versetzt und die Ruinen der Philipps- und Löwenburg wecken ritterliche Wandergefühle. Darüber hinaus erleben Sie auf dem 13,7 Kilometer langen Rundweg das typische Eifelpanorama, fantastische Einblicke ins Elz- und Thürelztal sowie abenteuerliche Pfade durch Waldschluchten und über Bergrücken.

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Paradiesische Radtouren für Aktive

Ran an die Pedale! Im Lahntal und in der Osteifel locken Natur, Kultur, Geschichte und Erdgeschichte. Damit Sie all die Schätze entdecken können, gibt es Radwege in Hülle und Fülle und in jeder Größenordnung. Sogar die Anfahrt zu Ihren Expeditionen ist ein Leichtes, denn viele Touren können mit sehr guten Anschlüssen an Bahnhöfe aufwarten.

Lahntalradweg: Lust auf Radwandern im Paradies?

Dann lernen Sie den Lahntalradweg kennen, der das romantische Flusstal von der Quelle bei Siegen bis zur Mündung bei Lahnstein begleitet. Auf den rund 240 überwiegend asphaltierten und weitgehend autofreien Kilometern durchfahren Sie nicht nur herrliche Naturlandschaften. Auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten liegen praktisch am Wegesrand. Kein Wunder, dass dieser Radweg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club bereits zum 3. Mal mit vier von fünf möglichen Sternen ausgezeichnet wurde. Das Beste: der gute Anschluss an die Bahn. Entlang des Radweges verlaufen Bahnstrecken, sodass sich der Fernweg gut in einzelne Etappen einteilen lässt.

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Vulkanpark-Radweg: auf Tour mit "Vulkanius"

Etwa drei Stunden Fahrzeit sollte man einplanen, um die insgesamt 33 Kilometer von Mayen nach Andernach zu radeln. Das rote Vulkanpark-Maskottchen „Vulkanius“ zeigt dabei den Weg zu den archäologischen und vulkanologischen Highlights des Vulkanparks. Mit einigen kleinen Abstechern von der Hauptstrecke erleben Sie das Terra Vulcania in Mayen, den Lava-Dome und den Lavakeller in Mendig, das Römerbergwerk Meurin bei Kretz, das Vulkanpark Infozentrum in Plaidt/Saffig und das Geysir Andernach Erlebniszentrum. Der familienfreundliche und größtenteils asphaltierte Radweg verläuft annähernd parallel zur Bahnstrecke.

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Eifel-Schiefer-Radweg: auf den Spuren des Schieferbergbaus

Dieser anspruchsvolle Rundweg mit Start und Ziel im liebenswerten Fachwerkort Monreal führt Sie durch einen Teil des Elzbachtales. Die rund 29 Kilometer haben es in sich, denn einige steile Anstiege setzen sehr gute Kondition voraus. Belohnt wird man mit herrlichen Ausblicken, Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten. Es gibt aber auch eine familienfreundliche Variante des Weges: die "Bergabstrecke". Dazu einfach mit der Bahn von Monreal nach Kaisersesch fahren - bzw. gleich im einstigen Zentrum des Schieferbergbaus starten - und rund 10 Kilometer durch das Urmersbachtal zurück nach Monreal radeln.

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Kanutour auf der Lahn: Naturerfahrung pur

Für Wasserwanderer ist die Lahn wie geschaffen. 160 Kilometer zwischen Weimar-Roth und Lahnstein laden dazu ein, unberührte Natur und vielfältige Landschaften aus nächster Nähe zu "erpaddeln". Der Flyer "Wasserwandern auf der Lahn" informiert Kanufahrer unter anderem über die 27 Ein- und Ausstiegsstellen, Rastplätze, Bahnhöfe, Einkaufsmöglichkeiten und Landschaftsschutzgebiete.